Workshop: Wirksam kommunizieren mit vulnerablen Personengruppen
| Ihr Gewinn / Ziele |
Angestellte im Ordnungsdienst, Sicherheitsdienst und an der Pforte bewegen sich oft im Spannungsfeld zwischen klarer Rollenausübung und dem Kontakt mit Menschen in vulnerablen Lebenslagen (z. B. Wohnungslose, Betäubungsmittel-Konsument:innen). Fehlende Augenhöhe, hoher Stress, Missverständnisse, Sprachbarrieren und unklare Grenzen können Konflikte verstärken - bis hin zu verbaler Aggression oder Eskalation. In diesem Workshop erproben Teilnehmende interaktiv alternative Handlungsstrategien in herausfordernden Situationen aus dem Berufsalltag, die im Anschluss reflektiert und diskutiert werden. Durch die Interaktion mit anderen bekommen die Teilnehmenden direkte Rückmeldungen zu ihrem eigenen Verhalten und erleben, wie ihr Auftreten und ihre Kommunikation auf andere wirken. Zugleich besteht die Möglichkeit, die Perspektive anderer Personen, z. B. Wohnungsloser oder Betäubungsmittel-Konsument:innen, einzunehmen. Vertiefende inhaltliche Impulse zu Themen wie wertschätzender Kommunikation, Haltung, Status und Werten begleiten den interaktiven Workshop. Nach dem Workshop haben die Teilnehmenden ein besseres Verständnis für die Perspektive von Personen, mit denen sie in angespannten Situationen umgehen, wie z. B. Wohnungslose oder Betäubungsmittel-Konsument:innen. Sie entwickeln ein Gespür für die Wirkung ihrer Handlungsstrategien und können diese gezielter und bewusster einsetzen. |
| Zielgruppe | Mitarbeitende mit Kontakt zu vulnerablen Personengruppen |
| Dozent(in) | Manuela Hertling |
| Susanne Schloßmacher | |
| Dauer | 1 Tag (6 Seminarstunden) |
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